Sonderangebote für Solarmodule – was zu beachten ist

Ein Facharbeiter installiert ein Solarpaneel

Solarmodule im Sonderangebot klingt wie ein Schlussverkauf. Doch sollte man sich beim Kauf einer Solaranlage, die eine nicht unerhebliche Investition darstellt, nicht allein vom Preis für das Solarmodul verleiten lassen. Es gibt einige Faktoren, die man darüber hinaus beachten sollte, um eine gute und erfolgreiche Kaufentscheidung zu treffen.

Laufen Sie auf keinem Fall dem niedrigsten Preis hinterher, in der Hoffnung, dass dies auch das beste Angebot ist. Solarmodule und Solaranlagen stellen eine langfristige Investition dar. Es ist deshalb sehr wichtig vor dem Kauf genau abzuschätzen, ob die gewünschten Ziele auch erreicht werden können.

Sonderangebote für Solarmodule – aber welche?

Solarmodule sind heutzutage weit verbreitet. Man könnte also leicht denken: “ Kennst du eine, kennst du alle.“ Obwohl das Prinzip der Solarmodule grunsätzlich sehr einfach ist, enthalten Solarstromanlagen dennoch hochentwickelte Technologie, die auf verschiedene Weise genutzt werden kann. Deshalb ist sehr wichtig, sich genau über die verschiedenen Arten von Solarmodulen zu informieren.

Deshalb fragt man sich bei einem Sonderangebot für ein Solarmodul nicht: „Wie viel kostet es?“ sondern „Um welche Art Modul handelt es sich?„. Diese Frage ist ganz entscheidend, um zwei wichtige Dinge herauszufinden, die man zu diesem Zeitpunkt unbedingt beachten sollte:

Arten von Solarstromanlagen

Es gibt grundsätzlich 3 verschiedene Arten von Solaranlagen:

  • Photovoltaik (PV) Solaranlage – Diese kommen am häufigsten vor und werden für eine Vielzahl von Solarstromlösungen eingesetzt. Dabei wird Sonnenlicht in Strom umgewandelt, der alles, von kleinen Handgeräten, bis hin zu ganzen Häusern und Büros, Stand-Alone Ladestationen und Solarstromkraftwerke antreiben kann. Diese Anlagen verwenden Photovoltaikmodule (PV-Module).
  • Solare Warmwasserbereiter – Diese Anlagen wandeln Sonnenlicht in Wärme für Warmwasser um. Diese Systeme werden vor allem in Wohnhäusern und anderen privaten Solarstrominstallationen eingesetzt. Sie verwenden solare Warmwassermodule, die sich von PV-Modulen unterscheiden.
  • Gebündelte Solarenergie (CSP) – Große Kraftstromanlagen, die spezielle, reflektierende Solarmodule zur großflächigen Stromgewinnung einsetzen. Die in diesen Anlagen genutzen Module ähneln denen von PV-Anlagen, unterscheiden sind aber auf Grund ihrer reflektierenden Natur. Außerdem können sie (je nach CSP-Installation) auch in Parabolform vorkommen.

Arten von Solarzellen

Die ursprünglichen Solarmodule bestanden aus Silikon. Diese Technologie hat sich aber im Laufe der Jahre weiterentwickelt, um eine optimale Mischung aus Effizienz, Kosten und Nachhaltigkeit für bestimmte Anwendungen zu gewährleisten.

Folgende Arten von Solarzellen gibt es heute:

  1. Monokristallines Silikon – Diese Zellen werden aus einem einzigen, zylinderförmigen Silikonkristall in Scheiben geschnitten.
  2. Polykristallines Silikon – Diese Zellen werden auch als multikristalline Zellen bezeichnet und bestehen aus Barren geschmolzenen und rekristallisierten Silikons.
  3. Dickschicht-Silikon – Diese Zellen enstehen, indem Silikon auf ein Grundmaterial gelegt wird (ähnlich als würde man einen Kuchen mit Glasur überziehen). Daraus entstehen feinkörnige, funkelnde Zellen.
  4. Amorphes Silikon (auch bekannt als Dünnschichtsilikon) – Besteht aus einer homogenen Silikonschicht.
  5. Andere Dünnschichtsilikone – Es gibt heute alternative Materialien wie Cadmiumtellurid (CdTe) und Kupfer-Indium-Diselenid (CIS), die zur Herstellung von Photovoltaikzellen verwendet werden.

Diese Materialien ermöglichen die Produktion von Solarzellen zu einem merklich niedrigeren Preis. Darüber hinaus sind diese Zellen viel effizienter als amorphe Silikonzellen (10-13% für CIS und 8-9% für CdTe).

Sonderangebote für Solarmodule – aber zu welchem Preis?

Sobald Sie sich darüber Klarheit verschafft haben, welche Solarmodule Sie benötigen, stellen Sie sich eine weitere Frage: „Zu welchem Preis?

Hierzu einige wichtige Überlegungen:

Qualität des Solarmoduls

In einem Sprichwort heißt es „Du bekommst, was du bezahlst.“ Deshalb ist es wichtig Faktoren wie n Zuverlässigkeit und Effizienz in die Preisüberlegungen mit einzuschließen. Zuverlässigkeit ist relativ einfach: Die Leistung auf einem hohen Niveau erfolgen. Qualitativ hochwertige Solarmodule sollten bei 95 % Effizienz (oder besser) in den ersten 15 Nutzungsjahren und bei 88 % (oder besser) in den darauffolgenden 10 Jahren liegen.

Auch interessant:  Solarmodul-Kosten – was sollte man unbedingt beachten?

Des Weiteren sollte man sichergehen, dass innerhalb einer bestimmten Zeitspanne (sagen wir 10 Jahre) keine Konstruktionsfehler oder andere Probleme zum Vorschein kommen. Dies muss unbedingt durch die Garantie abgedeckt sein.

Ein anderer Qualitätsaspekt ist Effizienz. Solarmodule gibt es in verschiedenen Wirkungsgraden, die auch den Preis beeinflussen. Kurz gesagt, sollte man sich folgende Frage stellen: Welches Solarmodul bietet die beste Leistung für den gegebenen Preis?

Finanzielle Anreize

Bei Sonderangeboten zu Solarmodulen sollte man unbedingt auf finanziellen Anreize achten, die den Preis aufwiegen könnten. Diese können in 2 Formen auftreten: staatliche Anreize (Zuschüsse, Steuernachlässe usw.) und kommerzielle Anreize (z. B. Rabatte, Zahlungsaufschübe etc.). Eine Solaranlage stellt eine erhebliche Investition dar. Deshalb sollte man, gerade in finanzieller Hinsicht, alle verfügbaren Angebote in Anspruch nehmen.

Structure of a Solar Cell

Solarmodule im Sonderangebot – aber zu welchen Kosten?

Auf den ersten Blick erscheint diese Frage komisch, weil wir über den Preis ja schon an anderer Stelle gesprochen haben. Jedoch sollte man zum Zeitpunkt des Kaufs und im Hinblick auf die Lebensdauer der Anlage, unbedingt einen Unterschied zwischen Preis und tatsächlichen Kosten machen.

Folgende wesentliche Faktoren sollte man dabei bewerten:

Vollständige Kosten der Anlagenkomponenten

Da die Solaranlage nicht ohne unterstützendes Equipment (in erster Linie Inverter und Controller) auskommt, sollte man den Preis für dieses unbedingt mit einrechnen.

Anlagenplanung, Installation und Kosten der Inbetriebnahme

Hierbei entstehen die meisten Kosten. Diese Kosten muss man unbedingt ganz genau verstehen. Wenn Sie sich unsicher sind, holen Sie sich Rat bei vertrauenswürdigen Beratern, die darauf achten, dass wirklich alles berücksichtigt wurde (und die Installation ohne Probleme erfolgen kann).

Wie sich die Anlage bezahlt macht

Einer der wichtigsten Gründe, warum man sich überhaupt eine Solaranlage anschafft: Geld bei der Stromrechnung sparen. Dabei soll sich aber auch die Investition in die Anlage im Laufe der Zeit rechnen und Gewinn abwerfen. Die richtige Kalkulation (mit sensitiven Analysen) ist deshalb absolut entscheidend. Nur so stellt man vor dem Kauf sicher, dass sich die Anlage auch bezahlt macht.

Solarmodule im Sonderangebot – Schlussfolgerungen

Der Kauf eines Solarmoduls erfolgt selten „von der Stange“. Die zuvor genannten Überlegungen helfen Ihnen in Ihrer Entscheidung und stellen sicher, dass die Anlage alle vorgesehenen finanziellen und funktionellen Ziele erreicht.

Quellenangaben

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Bildquellen

  • Struktur einer Solarzelle: Alejo Miranda | Shutterstock.com
  • Solarpanele im Sonderangebot: franco lucato | Shutterstock.com